Neue Radfahrstreifen auf der Manteuffelstraße

Bezirk schafft mehr Sicherheit für Fahrradfahrer

Fahrradfahren auf der Manteuffelstraße wird sicherer. Die alten Radwege auf den Bürgersteigen werden zurückgebaut und durch Radfahrstreifen auf der Fahrbahn ersetzt. Schon seit einigen Monaten sind die Arbeiten im Gang, fertiggestellt werden sollen die letzten beiden Bauabschnitte zwischen Bose- und Burgemeisterstraße im April 2016.

Unser CDU-Baustadtrat Daniel Krüger hat sich dafür eingesetzt, dass auch die Fußgänger etwas von dem Umbau haben. Frühere Stolperfallen auf dem Bürgersteig wurden entfernt, indem der Höhenunterschied zum altem Radweg an mehreren Stellen ausgeglichen wurde. Autofahrer parken künftig in Parkbuchten, dadurch stehen 20% weniger Parkplätze zur Verfügung. Fünf Bäume mussten gefällt werden, dafür wurden aber vier neue gepflanzt.

Fast eine dreiviertel Million Euro aus Fördertöpfen

Die neuen Radfahrstreifen auf der Manteuffelstraße kosten nach Angaben von Daniel Krüger insgesamt rund 725.000 Euro. Mit rund 500.000 Euro stammt der größte Teil aus dem Berliner Sonderprogramm Straßensanierung, weitere 200.000 Euro kommen aus dem Fördertopf „Verbesserung der Infrastruktur für den Radverkehr“. 25.000 Euro gibt außerdem die BVG dazu für die Anpassung der Bushaltestellen.

Für Fahrradfahrer bedeutet der Umbau ein deutliches Mehr an Sicherheit. Sie sind auf den Radfahrstreifen für Autofahrer viel besser zu sehen als bisher hinter den geparkten Autos. Außerdem waren die alten Radwege durch Baumwurzeln zum Teil regelrechte Buckelpisten und damit fahrradunfreundlich geworden. Die Manteuffelstraße ist für Radler eine wichtige Ausweichstrecke zum parallel verlaufenden Tempelhofer Damm.

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