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Markus Klaer

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André Laurman-Urbanski

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Heiko Pruggmayer

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Gabriele Burmeister

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Lars Meissner

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Klaus Burmeister

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Florian Döring

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Beisitzer
Irene Höfer

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Manuela Kalies

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Udo Müller

Udo Müller

Beisitzer
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Beisitzer
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Beisitzer
Monika Waldt

Monika Waldt

Bezirksverordnete

Highlights in Alt-Tempelhof

 

Tempelhofer Damm

 


Bis 1949 hieß der Tempelhofer Damm „Berliner Straße“, zwischenzeitlich auch „Tempelhofer Chaussee“. Der Te-Damm ist Teil der historischen Straße von Berlin nach Zossen. Als Post- und Handelsstraße zwischen den ehemaligen Dörfern Tempelhof und Mariendorf verlief er westlich der heutigen Linienführung. Heute sind hier rund 120 Geschäftsleute angesiedelt. Mehr als 40.000 Autos fahren täglich über den Tempelhofer Damm.

Alte Dorfkirche

 


Die Dorfkirche Tempelhof wurde schätzungsweise um 1200 von Rittern des Templerordens erbaut, kurz vor der Gründung des Dorfes Tempelhof. Die Ur-Kirche existiert nicht mehr, der heutige Bau entstand vermutlich im zweiten Drittel des 13. Jahrhunderts. Im Zweiten Weltkrieg hatten Bomben die Dorfkirche stark beschädigt, sie wurde anschließend mit veränderter Turmform wieder hergestellt. Mit 235 Quadratmetern ist sie die größte der Berliner Dorfkirchen. Auf ihrem Friedhof erinnert ein Gedenkstein an die 47 Berliner und Brandenburger Todesopfer des Tsunamis von 2004 im Indischen Ozean.

Alter Park

 


Der fast vier Hektar große Alte Park steht seit 1908 der Öffentlichkeit zur Verfügung. Im Zentrum liegt der Klarensee, der aus Eisresten eines Gletschers entstand. Das Seeufer erhielt 1937 eine inzwischen restaurierte Steinbefestigung. Der Alte Park wurde 1941 um den südlichen Teil (heute mit einer Liegewiese) erweitert – 1952 wurde er umgestaltet. Zusammen mit seinen Nachbarn Lehne- und Bosepark bildet der Alte Park ein größeres Naherholungsgebiet.

Lehnepark

 


Der Lehnepark schließt sich nördlich an den Alten Park an. Benannt ist er nach dem Bauerngutsbesitzer Wilhelm Lehne (1836-1910), der mehrere Wohnhäuser in der Straße Alt-Tempelhof bauen ließ und in Tempelhof starb. In der Mitte des Lehneparks befindet sich der Wilhelmsteich, der wie der Klarensee im Alten Park noch aus der Eiszeit stammt. Am nördlichen Teichufer gibt es steinerne Sitzgruppen mit Tischen – Parkbesucher nutzen sie gerne zum Picknicken, Schach Spielen oder einfach, um zu entspannen und den Blick über das Wasser zu genießen.

Bosepark

 


Der Bosepark westlich des Lehneparks wurde ab 1914 auf einem zugeschütteten Teich angelegt und hieß anfangs Neuer Park. 1956 wurde der Name Bosepark vergeben – nach der angrenzenden Bosestraße, die wiederum nach dem preußischen General Julius Friedrich Wilhelm Graf von Bose (1809-1894) benannt ist. Besonderheit des Boseparks ist ein Spielplatz mit einer echten Diesellok aus den 1930er Jahren, die 2014 mit Hilfe von Senats-Fördergeldern instand gesetzt wurde.

Rathaus Tempelhof

 


Das Rathaus Tempelhof steht am Tempelhofer Damm 165 gegenüber dem Alten Park. Erbaut wurde es von 1937-38 vom Architekten Hellmut Delius als mehrflügelige Anlage mit einem 41 Meter hohen Uhren- und Glockenturm. 1969 kam ein einstöckiger Anbau nach Entwürfen von Willi Kreuer hinzu. Im Rathaus Tempelhof befinden sich u.a. das Bürgeramt Tempelhof, das Ordnungsamt, das Sozialamt und die Straßenverkehrsbehörde von Tempelhof-Schöneberg.

Franckepark

 

 


Der hügelige Franckepark gleich hinter dem Rathaus Tempelhof gehörte ursprünglich dem Kaufmann Theodor Francke (1830-1896). Er besaß eine Elfenbeinbleicherei und ließ auf seinem früheren Elfenbeinlager 1875 einen Privatpark inklusive Rodelhügel anlegen. Seine Erben verkauften den Park 1924 an die Stadt Berlin – er wurde umgestaltet und aufgepeppt mit Rosengarten, Damwildgehege, Fasanerie, Vogelhaus, Tanzfläche und Parkcafé. Erhalten sind heute noch der Rosengarten und das Hirschgehege, in dem sich auch der Francketeich befindet, ein weiteres Überbleibsel aus der Eiszeit. An derselben Stelle befand sich vor dem Bau des nahen Teltowkanals (ab 1900) der Badesee „Krummer Pfuhl“.

Glaubenskirche

 


Die evangelische Glaubenskirche mit ihrem 50 Meter hohen Glocken- und Uhrenturm steht an der Friedrich-Franz-Straße. Ihr Bau war nötig geworden, weil die alte Dorfkirche um 1900 für die rasant gewachsene Bevölkerung Tempelhofs zu klein geworden war. Die Architekten Ferdinand Köhler und Paul Kranz entwarfen eine dreischiffige Hallenkirche in zeitgenössischer Reformarchitektur ohne historisierendes Dekor. Während des Baus der Glaubenskirche von 1914-15 brach der Erste Weltkrieg aus. Im Zweiten Weltkrieg wurden bei Luftangriffen das Dach und alle Fenster zerstört. Die Instandsetzung dauerte Jahre – 1955 wurde die Glaubenskirche zum zweiten Mal eingeweiht.

Tempelhofer Hafen

 


Der Hafen Tempelhof entstand von 1901-08 parallel zum Bau des Teltowkanals und trug wesentlich zum wirtschaftlichen Aufschwung Tempelhofs bei. Das Speichergebäude war damals eines der modernsten seiner Zeit – heute steht die gesamte Anlage unter Denkmalschutz. Ab 2007 wurde das Gelände für mehr als 100 Mio. Euro modernisiert, 2009 eröffnete im renovierten Speicher das Einkaufszentrum „Tempelhofer Hafen“.

Ullsteinhaus

 


Das Ullsteinhaus am südlichen Ende Alt-Tempelhofs steht direkt am Teltowkanal gegenüber vom Tempelhofer Hafen. Der expressionistische Backsteinbau mit dem 76 Meter hohen Uhrenturm wurde von 1925-27 von Architekt Eugen Schmohl erbaut. Ursprünglich Sitz des Ullsteinverlages und der Verlags-Druckerei, erhielt das Gebäude in den 1990er Jahren einen Anbau und bietet heute insgesamt 80.000 m² Bürofläche.

ufaFabrik

 


Die ufaFabrik ist ein mehr als 18.000 m² großes Gelände an der Viktoriastraße. Gut 50 Jahre lang befand sich hier das Filmkopierwerk der UFA. Kurz vor dem geplanten Abriss zog 1979 eine Gruppe von Pionieren ein und etablierte eine kollektiv-ökologische Kultur-, Arbeits- und Lebensgemeinschaft. Heute leben und arbeiten fast 250 Menschen in der ufaFabrik – sie bietet u.a. zwei Theater und eine Open-Air-Bühne, Workshops in Tanz, Musik und Sport, einen Kindercircus inkl. Schule, einen Naturkostladen und ein Café.

Wenckebach-Klinikum

 


Das Vivantes Wenckebach-Klinikum wurde 1875-78 als Königliches Militärlazarett mit parkähnlicher Anlage erbaut. Benannt wurde es nach dem niederländischen Kardiologen Karel Frederick Wenckebach. Der Entwurf von Martin Gropius und Heino Schmieden diente lange als Vorbild für spätere Lazarette. Heute verfügt das Klinikum über fünf medizinische Fachabteilungen, eine Rettungsstelle und rund 440 Betten. Pro Jahr werden rund 21.000 Patienten behandelt.

Markthalle Tempelhof

 


Die Markthalle Tempelhof an der Friedrich-Wilhelm-Straße war ursprünglich ein Straßenbahndepot und steht heute unter Denkmalschutz. Errichtet wurde sie 1924-25 nach Plänen von Jean Krämer auf einem früheren Betriebshof der Pferdeeisenbahn. Mit dem Ende der Straßenbahn in West-Berlin wurde die Halle 1961 zunächst geschlossen und dann von der Fahrbereitschaft der BVG genutzt. 1997/98 folgte der Umbau zu einer Markthalle mit Parkdeck, 2014/15 wurde ein Zugang zum Tempelhofer Damm in Form einer Ladenpassage (T-Damm-Center) angebaut.

Herz-Jesu-Kirche

 


Die katholische Herz-Jesu-Kirche wurde 1898 für die katholischen Einwohner der Ortschaften Tempelhof, Mariendorf, Marienfelde, Mahlow, Selchow, Blankenfelde und Zossen erbaut. Allerdings musste sich die katholische Minderheit mit einem Standort abseits vom damaligen Ortszentrum Tempelhofs an der Friedrich-Wilhelm-Straße begnügen. Die Architekten Engelbert Seibertz und Hermann Bunning gaben der Kirche einen neoromanischen Stil. Den Zweiten Weltkrieg hat das Gotteshaus fast unbeschadet überstanden, nur die Fenster mussten schon mehrfach erneuert werden. In dem 43 Meter hohen Kirchturm hängen noch die drei Original-Glocken, da sie nie für Rüstungszwecke eingeschmolzen wurden.

Postamt Tempelhofer Damm

 


Das Postamt am Tempelhofer Damm entstand 1915-17 mitten im Ersten Weltkrieg. Architekt Otto Spalding entwarf einen Stilmix aus verschiedenen Epochen: so gibt es Verweise auf die italienische Frührenaissance, den französischen Barock, auf Klassizismus und Jugendstil. Auf dem Dach des Postamts befand sich ursprünglich eine Art Aussichtssturm (Belvedere), der 1957 entfernt wurde.

     

 Quellen:

  • Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg (http://www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/derbezirk/wissenswertes/index.html)
  • Berliner Denkmaldatenbank (http://www.stadtentwicklung.berlin.de/denkmal/liste_karte_datenbank/de/denkmaldatenbank/index.shtml)
  • Michael Thiele: Berlin Tempelhof. Straßen, Plätze, Brücken – Ihre Herkunft und Bedeutung. Berlin 1992.
Bilder: Thomas Kutz

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